März 09, 2026

Augenoptikerin und Optometristin Katharina Manz spricht über ihre Erfahrungen und über die Bedeutung von Wissenstransfer in der Augenoptik.

Darmstadt, im März 2026 – Eigentlich wollte Katharina Manz Zahnärztin werden. Um einen Studienplatz zu bekommen, machte sie zunächst eine Ausbildung zur Zahntechnikerin. In dieser Zeit half sie im familieneigenen Augenoptikfachgeschäft aus, um sich etwas hinzuzuverdienen. Hier reiften ihre Affinität zur Augenoptik und die Erkenntnis, dass es doch schade wäre, den Familienbetrieb nicht weiterzuführen. 

Nur wenige Jahre sind vergangen. Heute ist Katharina Manz Bachelor of Science Augenoptik/Optometrie, hat den Gesellenbrief als Augenoptikerin in der Tasche und ist derzeit dabei, ihren Masterabschluss in Vision Science Business (Optometry) zu absolvieren. Sie verfasst Fachartikel, ist gefragte Rednerin auf Fachveranstaltungen und vermittelt ihr Wissen in Online-Seminaren an Kolleginnen und Kollegen, auch auf internationaler Bühne. Als Key Opinion Leader von CooperVision, einem der größten Kontaktlinsenhersteller weltweit, referiert sie über wichtige Themen rund um die Kontaktlinse.

Wie kam es zu diesem frühen Karrieresprung? Die beruflichen Überlegungen führten Katharina Manz nach ihrer Tätigkeit als Zahntechnikerin direkt an die Hochschule München. Dort schrieb sie sich für ein duales Studium der Augenoptik/Optometrie inklusive Ausbildung zur Augenoptikergesellin ein. Ein herausfordernder Entschluss, der höchstes Engagement mit engem Zeitfenster voraussetzte. Unterstützung fand sie bei CooperVision. 

Schon lange hat CooperVision den Wert engagierter Nachwuchsförderung erkannt. „Nachwuchskräfte zu fördern und zu binden, die das Unternehmen und die Branche mit Kompetenz und Weitsicht in eine sichere Zukunft in der Augenoptik führen, ist für CooperVision ein besonderes Anliegen“, erklärt Dr. Ole Roßbach, Head of Marketing & Professional Affairs von CooperVision. So profitieren weltweit angehende Augenspezialisten und -spezialistinnen von den unterschiedlichen Schulungs- und Förderangeboten des Unternehmens. Ein CooperVision Workshop zur Anpassung von multifokalen Kontaktlinsen an der Hochschule München brachte auch Katharina Manz und CooperVision zusammen. 

„CooperVision war mir bereits durch meine Arbeit im elterlichen Betrieb ein Begriff. In einem persönlichen Gespräch während des Workshops habe ich dann von CooperVision erfahren können, dass das Unternehmen auch Themen für Bachelorarbeiten anbietet und diese betreut. Für mich ein hochinteressantes Angebot, dem ein intensiver Austausch folgte. Unter dem Titel „Eine prospektive Umfrage zur Anwendung von Anpassleitfäden für weiche multifokale Kontaktlinsen“ wurde genau das Thema gefunden, das meiner neuen Passion, der multifokalen Kontaktlinse, entsprach“, so Katharina Manz rückblickend. 

„Während der Ausarbeitung meiner Bachelorarbeit hat CooperVision mich dann fachlich eng betreut und mich durch regelmäßige Rücksprachen und Feedback hilfreich unterstützt. Immerhin beinhaltete die Arbeit eine aufwändige Online-Umfrage mit 394 teilnehmenden Anpassern und Anpasserinnen, die über Social-Media-Portale und den CooperVision E-Mail-Verteiler rekrutiert werden konnten. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass Anpassleitfäden für weiche multifokale Kontaktlinsen in der Praxis als wertvolle Unterstützung aktiv genutzt werden. Dank der gewonnenen Erkenntnisse können sie zukünftig noch besser auf die Bedürfnisse der Augenoptiker und Augenoptikerinnen abgestimmt und damit noch effektiver werden. Ein Höhepunkt war dann für mich natürlich die Auszeichnung meiner Bachelorarbeit mit dem 2. Platz der CooperVision OptiStudent Awards 2023 in Budapest, was mir ganz neue Türen öffnete und Sprungbrett auf die fachliche Bühne war,“ ergänzt Manz. 

So gehört die Augenoptikerin heute auch zu den wenigen ausgewählten Mitgliedern im „OptiExpertTM Star Speaker“-Programm von CooperVision, ein internationales Programm, das Referenten und Referentinnen ausbildet und für Wissenstransfer an Anpasser und Anpasserinnen qualifiziert.

„Ich habe im Laufe meines Studiums und meiner Arbeit eine große Leidenschaft für die Optometrie und für Kontaktlinsen, speziell für die weiche multifokale Kontaktlinse, entwickelt. Meine Begeisterung für den Beruf und das Produkt kann ich in Seminaren sehr gut teilen und meine Motivation an Kollegen und Kolleginnen, Auszubildende und Kontaktlinsenanpasser weitergeben. Die Unterstützung, die ich bei meiner Bachelorarbeit durch CooperVision erfahren durfte, und die Auszeichnung mit dem bedeutenden Award haben großen Anteil daran, dass ich heute auf Seminaren, Kongressen und als Autorin von Fachbeiträgen mein Wissen weitergeben darf und dadurch auch mein berufliches Netzwerk ständig ausbauen kann. Wissenstransfer auf breiter Ebene ist deshalb so wichtig, weil hierüber neueste Erkenntnisse und Technologien schnell bis an den Point-of-Sale gelangen und eine zeitgemäße Kundenbetreuung mit hoher Beratungskompetenz, modernen Behandlungsmethoden und einem innovativen Produktportfolio möglich machen. Dies hat natürlich einen positiven Effekt auf den Geschäftserfolg und die Kundenbindung,“ erzählt die 30-Jährige.  

Ihr eigenes Fachwissen vertieft Katharina derzeit im Masterstudiengang Vision Science and Business (Optometry) an der Hochschule Aalen. Hier arbeitet sie aktuell an einer Studie zur Optimierung der Anpassung weicher multifokaler Kontaktlinsen. Parallel dazu ist sie als Optometristin und Kontaktlinsenanpasserin im familieneigenen Augenoptikgeschäft tätig und als Fachautorin, Referentin und Speakerin auf Kongressen und Seminaren unterwegs. „Für uns ist der Werdegang von Katharina Manz ein Vorzeigebeispiel dafür, was CooperVision mit seiner Nachwuchsförderung erreichen möchte: Hilfestellung auf dem persönlichen Erfolgsweg und gleichzeitig Zukunftssicherung der Branche durch die frühzeitige Eröffnung professioneller Perspektiven und die dadurch resultierende nachhaltige Stärkung des Fachkräftenachwuchs in der Augenoptik“, resümiert Roßbach. 

Gute Leute für gute Produkte eben.