Juni 08, 2022

Plastikneutralität, Kreislaufwirtschaft und andere Nachhaltigkeitsthemen standen im Fokus eines Kamingesprächs zwischen Dan McBride, CooperCompanies, und David Katz, Plastic Bank Gründer und CEO.

SAN RAMON, KALIFORNIEN, im Juni 2022 – Das Thema Plastikneutralität und was Augenspezialist*innen und Kund*innen weltweit tun können, um nachhaltiger zu handeln, stand im Fokus eines Kamingesprächs zwischen Dan McBride, Chief Operating Officer und General Counsel von CooperCompanies, und David Katz, Gründer und CEO von Plastic Bank. Die Aufzeichnung dieses Zusammentreffens ist jetzt auf der Homepage www.coopervision.de abrufbereit.

Im letzten Jahr führte CooperVision die weltweit ersten plastikneutralen Kontaktlinsen ein. Seitdem kompensiert auch CooperVision in der DACH-Region mit Hilfe des Partners Plastic Bank® die Menge an Plastik, die jährlich durch den Verkauf aller Einmalkontaktlinsen in der DACH-Region anfällt.1 Mittlerweile hat sich die Kooperation zur größten Plastikneutralitätsinitiative in der Kontaktlinsenindustrie entwickelt.2 Die ökologischen und sozialen Auswirkungen sind dabei beachtenswert. So verhinderte die Initiative seit Beginn 2022, dass ein äquivalentes Gewicht von 28 Millionen Plastikflaschen in die Meere gelangte. Darüber hinaus unterstützte die Gemeinschaftsinitiative Sammler*innen und ihre Familien in 171 Küstengemeinden. Im Tausch für das Sammeln von Plastik erhielten diese Waren oder Dienstleistungen wie zum Beispiel sauberes Trinkwasser, Lebensmittel, Öl zum Kochen, Schulunterricht und Zugang zum Gesundheitssystem.3

Beide Unternehmenschefs sind sich bei ihrem Treffen einig, dass Kunststoffe im täglichen Leben eine wichtige Rolle spielen. Zudem erläutern sie, warum die Plastikneutralität für viele Menschen so wichtig ist.

„CooperVision hat in den letzten Jahren viel getan. Wir haben unsere Nachhaltigkeitsbemühungen in vielen unserer Einrichtungen verstärkt. Das betrifft vor allem die Bereiche Recycling, Wiederverwendung sowie Wasser- und Energieeinsparung. Für uns als Hersteller von Medizinprodukten spielt Kunststoff eine entscheidende Rolle, hygienisch einwandfreie und sterile Produkte weltweit liefern zu können. Die Partnerschaft mit Plastic Bank ergänzt unser nachhaltiges Engagement um eine innovative, erfrischende Lösung, die durch die soziale Komponente noch bedeutsamer wird“, sagt McBride. „Sie legt den Grundstein zu einem geschlossenen Ökosystem, das unsere Vision widerspiegelt, Kunststoffe verantwortungsvoll zu verwenden, wiederzugewinnen und wiederzuverwerten.“

Ein geschlossener Wirtschaftskreislauf, wenn also Roh- und Werkstoffe möglichst lange im Kreislauf gehalten werden, schaffe Wertschöpfung und sei Motor für Veränderungen, so auch Katz. Wenn Material gesammelt, recycelt, wieder in die Produktion gebracht und Verbraucher*innen in neuer Form präsentiert wird, wachse das Ökosystem. Das sei kein linearer Effekt, sondern einer, der sich im Kreis drehe und alle Ressourcen betrachte.

„Mit unserer Kooperation wollen wir alle Augenspezialist*innen und Verbraucher*innen ansprechen, die dazu beitragen möchte, etwas positiv zu verändern“, ergänzt Katz. „Unsere Kooperation macht es leichter, etwas für die Umwelt zu tun. Davon profitieren alle. Und das macht den Unterschied. Denn hier beginnt Veränderung.“ 

Mehr Informationen zur Plastikneutralität und Möglichkeiten, Teil der Initiative zu werden gibt es hier: Plastikneutral | CooperVision Germany

Fußnoten: 

1 Betroffen sind alle Kundenbestellungen von CooperVision Einmalkontaktlinsen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

2 Plastic Bank nutzt die Metrik: 1 kg Plastik entspricht 50 Flaschen. Bestellungen teilnehmender Marken sind definiert als Bestellungen und umfassen sphärische, torische Einmalkontaktlinsen und multifokale Produkte, die von CooperVision verkauft und vertrieben werden. CooperVision-Datenbestand, 2022 für eine vollständige Liste teilnehmender Marken nach Land. Gesamtanzahl der Flaschen, wie abgeleitet durch das Impact-Dashboard von Plastic Bank zum 31.12.2021.